Artikulation

„Was ich will ist immer dasselbe: eine Musik, die mitzuvollziehen nicht eine Frage privilegierter intellektueller Vorbildung ist, sondern einzig eine Frage kompositionstechnischer Klarheit und Konsequenz: eine Musik zugleich als Ausdruck und ästhetisches Objekt einer Neugier, die bereit ist, alles zu reflektieren, aber auch in der Lage, jeden progressiven Schein zu entlarven: Kunst als vorweggenommene Freiheit in einer Zeit der Unfreiheit.“ Für „Allegro Sostenuto“, diesen 35-minütigen Meilenstein in der Musikgeschichte gilt dieses Statement Lachenmanns ganz besonders. Die Worte sind von 1971, die Musik von 1988. Und Helmut Lachenmann lebt dies auch in seinem 80. Lebensjahr.

„Poco a poco subito“ heißt die Sammlung früher Werke von Cornelius Schwehr, der bei Klaus Huber und Helmut Lachenmann studiert hatte. „Sollte die durchgehende Konstante der hier zusammengestellten Kompositionen von Cornelius Schwehr benannt werden“, meint Wolfgang Thein, „so schiene hierfür der Begriff der Artikulation zuallererst geeignet“.

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